Am Freitag, den 23.01.26 können wegen einer Schulveranstaltung keine Kurse stattfinden.

Was ist Vinyasa-Yoga:
Vinyasa-Yoga ist eine dynamische Yoga-Form, die sich durch fließende Übergänge („Flows“) zwischen den einzelnen Körperhaltungen (Asanas) auszeichnet. Atem und Bewegung werden synchronisiert, sodass ein dynamischer Bewegungsfluss entsteht. Im Gegensatz zu anderen Yoga-Stilen liegt der Fokus weniger auf Meditation, sondern stärker auf körperlicher Aktivität und Konzentration. Techniken wie Satsang (spirituelle Lehre) und Meditation sind bewusst auf ein Minimum reduziert. Vinyasa-Yoga eignet sich für alle, die ein kraftvolles, manchmal schweißtreibendes und zugleich stressreduzierendes Training suchen.
Wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt kombiniert sich das Wort Vinyasa aus „Nyasa“, was „legen, setzen“ bedeutet, und „Vi“, das sich mit „auf eine bestimmte Art“ übersetzen lässt. Die Bewegungen werden im Vinyasa-Yoga mit einer kontrollierten Atemtechnik kombiniert. Grundgedanke ist, dass die Bewegungen der Atmung folgen und nicht umgekehrt.
Grundsätzlich kann jeder Vinyasa-Yoga ausüben, der gerne dynamisch und kraftvoll trainiert. Vinyasa-Yoga ist wunderbar geeignet für alle, die Probleme damit haben, den Kopf frei zu bekommen, schwer abschalten können und Stress reduzieren möchten. Bei diesem Training muss man sehr fokussiert sein, man ist fortwährend in Bewegung und muss auf die richtige Ausführung achten – die vom Alltag geprägten Gedanken rücken in den Hintergrund und Du kannst Deine „Gedanken-Kreisel“ einmal abschalten.
Beim Ausführen geht es nicht darum besser zu sein als andere Teilnehmer. Es gibt keine „Konkurrenz“. Jeder macht die Übungen so, wie es an diesem Tag eben möglich ist. Vinyasa-Yoga kräftigt und stabilisiert den Körper, die Muskulatur wird gestärkt, die Balance gefördert und die Gelenke und Wirbelsäule werden mobilisiert. Außerdem wird das fasziale Gewebe gelockert und das Körpergefühl geschult.
Welche Vorteile bietet Vinyasa-Yoga?
➡ verbessert Kraft, Balance und Beweglichkeit,
➡ fördert Konzentration und mentale Ruhe,
➡ hilft beim Stressabbau und Abschalten vom Alltag,
➡ stärkt Muskulatur, Gelenke und Wirbelsäule,
➡ lockert das fasziale Gewebe und verbessert das Körpergefühl.
Ist Vinyasa-Yoga für Anfänger geeignet?
Ja! Vinyasa-Yoga kann sowohl von Anfängern als auch Fortgeschrittenen ausgeübt werden. Jeder passt die Übungen an sein persönliches Level an – es gibt keinen Wettbewerb, sondern nur den eigenen Fortschritt.
Häufig gestellte Fragen zu unseren Kursen:
💡 Brauche ich Vorkenntnisse? -> Nein, alle Kurse sind auch für Anfänger geeignet.
💡 Was sollte ich mitbringen? -> Eine Matte, bequeme Kleidung, eine leichte Decke oder ein langärmliges Oberteil (vor allem in den kühleren Jahreszeiten), gerne auch dicke Socken, etwas zu Trinken und Offenheit für Neues.
💡 Hilft Vinyasa-Yoga gegen Stress? -> Hier können wir mit einem klaren „Ja“ antworten. Vinyasa-Yoga fördert Stressabbau und innere Ruhe.

Yoga-Stile, die in Vertretungsstunden unterrichtet werden könnten:
Hatha-Yoga:
Hatha-Yoga (Sanskrit von hatha „Kraft“ und „Sonne“, aber auch „Hartnäckigkeit“, „Unterdrückung“) ist eine Form des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (Asanas), durch Atem-Übungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird. Die Kombination aus diesen Elementen soll Flexibilität und Geduld fördern sowie allgemein zu einem verstärkten Bewusstsein über den eigenen Körper verhelfen. Natürlich wird Hatha-Yoga auch praktiziert, um die Muskeln zu stärken und die Flexibilität zu fördern. Die Asanas werden einzeln ausgeführt, es werden also nicht mehrere Asanas zu einem „Flow“ verbunden. Eine Hatha-Yoga-Stunde wird also eine Meditation, Atemübungen, eine Aufwärmphase, mehrere Asanas und eine Schlussentspannung beinhalten.
Hatha-Yoga eignet sich gut für Anfänger, da es Übungen für jeden Fitness- oder Altersgrad gibt. Neben einer Yoga-Matte und bequemer Kleidung benötigst Du die richtige Einstellung: Nur wenn du dich aktiv darauf einlässt, Körper und Geist bewusst zu beobachten, können die Yoga-Übungen Blockaden lösen und dauerhaft entspannend wirken. Achte auf Deinen eigenen Körper während der Übungen. Versuche von Anfang an, die Übungen sauber auszuführen und bewusst herauszufinden, wo deine Grenzen liegen. Vergiss nie: Yoga ist kein Wettbewerb, den du mit besonders komplizierten Asanas unbedingt gewinnen musst. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf kannst Du Dein Training beginnen.
Yin-Yoga:
Yin-Yoga ist ein ruhiger, passiver Yoga-Stil, der größtenteils im Liegen und Sitzen praktiziert wird. Im Yin-Yoga werden die Asanas zwischen drei und sieben Minuten gehalten. Dazwischen findet eine Harmonisierung im Liegen statt. Diese Yoga-Form beabsichtigt, Faszien-Gewebe, Muskeln, Bänder und Sehnen intensiv zu dehnen und somit die Bewegungsfreiheit der Körperteile zueinander zu erhöhen. Durch das lange Ausharren in bestimmten Haltungen und die Dehnung wird die Flexibilität der Muskeln erhöht, Energieflüsse werden angeregt, Faszien und Bindegewebe werden flexibler, Verspannungen können sich lösen, der Geist kommt zur Ruhe. Nach den intensiven Übungen fühlt man sich entspannt, ausgeglichen und ruhig.
Inside Flow:
Inside Flow vereint Asanas mit moderner Musik und deren Beats. Elegant und tänzerisch fließt man von einer Bewegung in die nächste. Jede Pose und jeder Atemzug wird auf die Melodie abgestimmt. Vom traditionellen Yoga-Verständnis muss man sich verbschieden – keine Mantren, kein Om, kein Namaste. „Evolution statt Tradition“, ohne jedoch klassische Asanas zu vernachlässigen. Aktuelle anatomische Erkenntnisse werden beachtet und integriert. Gefühlvolle Popmusik wird gewählt, um „unser Herz mitzunehmen“, den Moment zu verstärken und oft vorhandene Hürden, die bei einigen Yoga-Interessierten Menschen aufgrund der uralten, fremdsprachige Mantren und der oft vorhandenen Spiritualität des klassischen Yogas bestehen, abzubauen.
Im Mittelpunkt der Inside Flow-Stunde steht eine Choreographie aus Asanas, die man schrittweise erlernt. Man bewegt sich, um besser zu atmen. Deshalb überschneiden sich die Beats, die man von ein bis acht durchzählt, mit der Atmung. Die ersten vier Zählzeiten gehen mit einer expandierenden Bewegung und dem Einatmen einher. Auf die zweiten vier Zählzeiten folgt eine Kontraktionsbewegung, synchron zur Ausatmung. Yoga-Vorkenntnisse sind hilfreich.
Inside Flow enthält aber auch viele Bewegungen, die man im klassischen Yoga gar nicht macht. Deshalb eignet sich Inside Flow eigentlich für jeden, der sich gerne zur Musik bewegt. Obwohl die Sequenzen wunderbar anmutig aussehen, fordert der Yoga-Stil sowohl den Körper als auch den Geist. Um die gewünschte Leichtigkeit in die Bewegungen zu bringen, muss der Körper permanent angespannt sein – „Lightness through Engagement“. Langfristig verbessert Inside Flow aufgrund des Zusammenspiels von Atmung, Musik und stetigem Bewegungsfluss das eigene Körpergefühl. In einer klassischen Yoga-Stunde ist man sehr auf Asanas fokussiert und hält die Posen für eine gewisse Zeit. Im Inside Flow gibt es keinen Stillstand. „Flow“ wird wortwörtlich genommen. Die Praxis ist nicht ziel-, sondern prozessorientiert: wie man dahin kommt, ist wichtiger, als dass man dahin kommt.
Einen ersten Eindruck von Inside Flow und seinem Erfinder kannst Du Dir hier verschaffen.
Mit Laura und Sandra B. konnte ich exzellente Yoga-Trainerinnen gewinnen, die uns einen hervorragenden Ausgleich zu den Power-Kursen „Strong Nation™“ und den nicht weniger energiegeladenen Zumba-Kursen bieten. Teste es selbst und finde bei der Tanzekatze Deine Mitte oder einen anständigen Muskelkater 😉
Infos zu Laura und Sandra B. findest Du hier.
Die aktuellen Preise und Teilnahmevoraussetzungen stehen hier.